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Hörakustik Grüneberg
Volldigitale Hörsysteme
1987 benötigten volldigitale Hörsysteme noch eine vom Gerät getrennte Verstärker-Einheit, die wegen ihrer Größe nicht in das Gerät integriert werden konnte. Heutige Hörcomputer sind zum Teil kleiner als ein Pfennig-Stück, verfügen inzwischen über "Sprachintelligenz" (sie können Sprache und Musik von störendem Lärm unterscheiden) und verhindern unerwünschte Rückkopplungseffekte z.B. beim Telefonieren.
Winzige Chips steueren moderne volldigitale Hörsysteme. Sie können bis zu
3 x 4 mm klein sein. Trotzdem sind sie in der Lage, bis zu 150 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde durchzuführen. Das entspricht der Leistungsfähigkeit eines Laptops oder eines Pentium-Chips.

Bei beidohriger Schwerhörigkeit sollten immer beide Ohren versorgt werden: Sprache kann - vor allem bei Störgeräuschen - besser verstanden werden, und die räumliche Orientierung ist einfacher.


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